Sozialraumanalyse ohne Datenbasis
Koordination weiß oft nicht, welche Angebote im Gebiet aktiv sind, welche Zielgruppen nicht erreicht werden und wo Aktivierungslücken entstehen.
Für Wohlfahrt, Sozialträger und Quartiersarbeit
Viele Träger leisten exzellente Sozialraumarbeit, die auf Flyern und Messenger-Gruppen hängen bleibt. Close bringt Ihre Formate zu Menschen, die sie noch nicht kennen, macht Teilnahme niedrigschwellig und liefert Aktivierungsdaten für Fördermittelgeber und interne Steuerung.
Gemeinwohlorientiert · Ergänzt soziale Arbeit vor Ort · Wirkung ohne Überwachung

Ausgangslage
Koordination weiß oft nicht, welche Angebote im Gebiet aktiv sind, welche Zielgruppen nicht erreicht werden und wo Aktivierungslücken entstehen.
Menschen, die neu im Quartier sind, allein leben oder wenig Netzwerkanschluss haben, finden passende Angebote selten über bestehende Kanäle.
Kommunikationsaufwand ist hoch, aber ein Großteil erreicht immer dieselbe Zielgruppe. Neue Bewohnerinnen und Bewohner fehlen.
Anträge nach §20h SGB V, Bundesprogrammen oder kommunalen Fonds verlangen Wirkungsnachweise, die aus bestehenden Strukturen kaum lieferbar sind.
Für Träger und Fördermittelgeber bleibt oft unklar, welche Formate genutzt werden, welche Einrichtungen aktiv sind und wie sich Teilhabe entwickelt.
Close Lösung
Close bündelt lokale Angebote, Orte und Begegnungsmöglichkeiten in einer digitalen Plattform. Menschen können passende Aktivitäten entdecken, eigene kleine Treffen initiieren und soziale Einrichtungen können ihre Angebote einfach sichtbar machen.
Gruppen, Kurse, offene Angebote und wiederkehrende Formate werden für den Alltag auffindbar.
Nachbarschaftstreffs, Einrichtungen, Cafés und soziale Orte erhalten ein eigenes Profil auf der Plattform.
Spaziergänge, Kaffeetreffen oder offene Gruppen werden sichtbar als Einstieg in soziale Teilhabe.
Einrichtungen pflegen Inhalte selbst, ohne komplexe Einarbeitung. Reduziert Koordinationsaufwand beim Träger.
Koordination sieht Angebotsdichte, Aktivierungsmuster und Lücken auf Einrichtungs- oder Gebietsebene aggregiert.
Nutzungsdaten, Teilnahmesignale und Angebotsentwicklung liefern belastbare Grundlage für Förderanträge und interne Berichte.

Nutzen
Bestehende Gruppen, Kurse, Treffpunkte und Veranstaltungen werden digital auffindbar, ohne dass jede Einrichtung eigene Kanäle pflegen muss.
Close hilft besonders dort, wo klassische Kommunikation nicht ausreicht: bei neuen Bewohnerinnen und Bewohnern, alleinlebenden Menschen oder Menschen mit geringer sozialer Anbindung.
Träger, Einrichtungen und Partner erhalten eine gemeinsame Sicht auf Angebote, Orte und Aktivitäten im Quartier.
Nicht nur informieren, sondern aktivieren: Menschen können kleine Begegnungen starten oder an niedrigschwelligen Aktivitäten teilnehmen.
Dashboards und aggregierte Berichte zeigen Nutzung, Angebotsdichte und Aktivierungssignale, die für Trägerberichte und Fördernachweise verwertbar sind.
Plattformlogik
Close kann an unterschiedliche Trägerstrukturen angepasst werden. Auf der Website sprechen wir bewusst von Trägern, Sozialräumen und Partnerorganisationen. Im CMS kann diese Struktur später als Mandant, Gebiet und Partner abgebildet werden.
Zum Beispiel Wohlfahrtsverband, Sozialträger, Projektträger, Stiftung oder Kommune.
Zum Beispiel Quartier, Stadtteil, Projektgebiet, Sozialraum oder Standortverbund.
Zum Beispiel Nachbarschaftstreffs, Beratungsstellen, Begegnungsorte, Vereine, Cafés, Kirchen oder Initiativen.
Einsatzfelder
Lokale Angebote, Partner und Aktivität werden für die operative Koordination sichtbar.
Close schafft niedrigschwellige Wege zu Gruppen, Orten und kleinen Begegnungen im Alltag.
Treffpunkte können Programme, offene Zeiten und wiederkehrende Formate leichter sichtbar machen.
Angebote für unterschiedliche Altersgruppen werden in einem gemeinsamen lokalen Kontext auffindbar.
Sprachcafés, Beratung und offene Gruppen können Menschen schneller erreichen.
Bewegungsangebote, soziale Aktivierung und lokale Präventionsformate werden zugänglich.
Aktivierungsdaten, Teilnahmenachweise und Angebotsdichte liefern belastbare Inputs für Gesundheitsförderung in Lebenswelten und ähnliche Förderlogiken.
Träger, Kommune und lokale Initiativen arbeiten auf einer gemeinsamen Sichtbarkeitsschicht.
Finanzierung
Close wird in der Regel nicht durch einzelne Bürgerinnen und Bürger finanziert, sondern über Institutionen, die soziale Teilhabe und lokale Aktivierung fördern möchten. Konkrete Preise gehören in ein gemeinsames Scoping, nicht auf eine allgemeine Website.
Wohlfahrtsträger finanziert Close für eigene Sozialräume oder Standorte
Kommune finanziert Close als Infrastruktur für Quartiersarbeit
Stiftung oder Fördermittelgeber finanziert ein thematisches Pilotprojekt
Trägerverbund nutzt Close gemeinsam in einem Projektgebiet
Pilot
Ein Pilot mit Close kann innerhalb eines klar abgegrenzten Sozialraums starten. Ziel ist es, lokale Partner einzubinden, bestehende Angebote sichtbar zu machen, erste Nutzerinnen und Nutzer zu aktivieren und die Wirkung messbar zu machen. Close-Piloten werden üblicherweise über Fördermittel, kommunale Budgets oder Trägerfinanzierung realisiert wir klären im Erstgespräch, welches Modell zu Ihrem Vorhaben passt.
Gebiet, Zielgruppen, Partnerstruktur und erste Inhalte werden gemeinsam vorbereitet.
Einrichtungen, Initiativen und Orte erhalten einfache Zugänge und können Angebote pflegen.
Bestehende Veranstaltungen, Orte und wiederkehrende Formate werden importiert oder angelegt.
Monatliche Einblicke zeigen Aktivität, Lücken und nächste Aktivierungsschritte.
Ein Abschlussreport fasst Erkenntnisse zusammen und zeigt, ob weitere Sozialräume sinnvoll sind.
Close soll bestehende soziale Arbeit nicht ersetzen. Die Plattform ergänzt persönliche Arbeit vor Ort, macht Angebote sichtbarer und unterstützt Einrichtungen dabei, mehr Menschen zu erreichen. Entscheidend bleibt die lokale Beziehung, nicht die digitale Oberfläche.
FAQ
Für Träger, Verbände, Einrichtungen und Projekte, die Angebote im Sozialraum sichtbarer machen und lokale Aktivierung besser koordinieren möchten.
Nein. Inhalte können zentral gepflegt werden. Partnerzugänge sind sinnvoll, wenn Einrichtungen selbst regelmäßig Angebote veröffentlichen möchten.
Ja. Gerade kleine Initiativen profitieren davon, wenn sie nicht eigene Kanäle aufbauen müssen, sondern über eine vertrauenswürdige lokale Plattform sichtbar werden.
Reporting wird aggregiert gedacht. Ziel ist es, Aktivität im Sozialraum zu verstehen, nicht einzelne Menschen zu überwachen.
Ja. Ein Pilot startet über konkrete Angebote, Partner und Aktivierung im Gebiet. Nutzung wächst aus realen Anlässen, nicht aus leerer Reichweite.
Typisch sind sechs bis zwölf Monate, abhängig von Gebiet, Partnerstruktur und Förderlogik.
Ja. Close ergänzt kommunale, soziale und quartiersbezogene Strukturen und kann bestehende Websites, Flyer und Partnerkanäle zusammenführen.
In einem ersten Gespräch klären wir Zielgruppe, Gebiet, bestehende Angebote, mögliche Partner und einen realistischen Pilotumfang.